Handwerker-Plattformen versprechen Aufträge — aber zu unterschiedlichen Preisen. Der wichtigste Unterschied steckt im Kleingedruckten: Zahlen Sie eine Provision pro vermitteltem Auftrag oder einen festen Monatsbeitrag? Diese eine Frage entscheidet über mehrere Hundert Euro pro Monat.
Modell 1: Provision pro Auftrag
Hier zahlen Sie einen Prozentsatz (oft 10-20 %) des Auftragswerts oder eine Gebühr pro Kontakt/Lead. Das klingt fair, weil Sie nur bei Erfolg zahlen — wird aber bei größeren Aufträgen schnell teuer.
- 800-€-Auftrag bei 15 % Provision: 120 € weg.
- Manche Modelle berechnen pro Lead — auch wenn Sie den Auftrag nicht bekommen.
- Je erfolgreicher Sie sind, desto mehr zahlen Sie.
Modell 2: Festes Monats-Abo (provisionsfrei)
Bei provisionsfreien Plattformen wie Mr. Monteur® zahlen Sie einen planbaren Monatsbeitrag und behalten 100 % jedes Auftragswerts. Die Kosten sind konstant — egal ob Sie 2 oder 20 Aufträge machen.
Der Skalierungs-Vorteil
Beim Abo-Modell sinken Ihre Kosten pro Auftrag mit jedem zusätzlichen Job. Bei der Provision steigen sie. Genau deshalb lohnt sich provisionsfrei besonders für aktive, wachsende Betriebe.
Die ehrliche Rechnung
Nehmen wir einen aktiven Monteur mit 8 Aufträgen im Monat, Ø 400 € Auftragswert (3.200 € Umsatz):
- Provision 15 %: 480 € Gebühren pro Monat.
- Monats-Abo (provisionsfrei): meist deutlich unter 100 € — der Rest bleibt bei Ihnen.
- Differenz: mehrere Hundert Euro monatlich, mehrere Tausend im Jahr.
Wann welches Modell?
Wenn Sie nur gelegentlich einen Auftrag brauchen, kann eine reine Provision passen. Sobald Sie regelmäßig arbeiten und wachsen wollen, ist ein provisionsfreies Abo fast immer günstiger — und Sie wissen jeden Monat genau, was Sie zahlen.
